Liebe SUPERKUNST-Freunde, liebe Fans,
die Welt bleibt in Bewegung – und sie fordert uns heraus. Und inmitten dieses ständigen Wandels stehen wir Menschen. Auch 2026 stehen wir als zivile Gesellschaft vor der uralten und immer wieder neuen Frage, wie wir miteinander leben wollen. Respekt und Menschenwürde sind keine Selbstverständlichkeiten – auch wenn es eigentlich so sein sollte, sondern Entscheidungen, die wir täglich treffen. Entscheidungen für ein Miteinander. Für Dialog statt Gewalt. Für eine offene, faire und friedliche Welt, in der alle Menschen denselben Respekt verdienen, egal welcher Herkunft.
Das Superkunstfestival versteht sich seit seinem ersten Tag als Ort dieser Haltung. Ein Ort, der zeigt: Kultur kann Räume schaffen, in denen Menschlichkeit größer ist als menschrechtsverletzende Strömungen.
Darum denken wir laut ohne zu flüstern:
Wir glauben an Menschenrechte.
Wir glauben an Solidarität.
Wir glauben an Kultur als Brücke in eine Welt, die niemanden vergisst.
Kein Rassismus. Kein Faschismus. Keine Diskriminierung. Kein Krieg.
Menschenwürde wächst nicht im Schatten der Gleichgültigkeit. Und eine weltoffene Gemeinschaft ist kein Geschenk, sondern eine gesellschaftliche Initiative.
Für Begegnung statt Abgrenzung. Für eine Welt, in der jeder Mensch zählt, einfach weil ein Herz in seiner, ihrer und jeder anderen Brust schlägt.
Das Superkunstfestival ist ein Ort, an dem diese Entscheidungen sichtbar werden.
Ein Ort, an dem Kultur die Stille bricht:
Gemeinschaft ist stärker als jede Spaltung. Vielfalt leuchtet heller als jeder Hass.
Auf dem Superkunstfestival arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung aller Nationen mit unterschiedlichen Kulturen, Lebensrealitäten und Hintergründen zusammen – vor, auf und hinter der Bühne. Es ist die DNA des Festivals. Jede einzelne Person trägt dazu bei, dass hier ein solidarischer Raum entsteht, der zeigt, wie eine gerechte Gesellschaft aussehen kann.
Veränderungen treffen uns alle – Fairness ist das Gebot unserer Zeit.
Die Realität ist: Alles wird teurer. Kultur wird teurer. Fördermittel werden gekürzt, gleichzeitig steigen die Kosten in allen Bereichen. Aber wir möchten trotzdem ein Festival bleiben, das nicht nur einigen wenigen zugänglich ist. Dafür brauchen wir euch, die Fans.
Aus diesem Grund haben wir die Ticketpolitik neu gedacht – nicht, um Menschen auszuschließen, sondern um sie weiterhin einzuladen. Im Grundsatz gilt: Je mehr Menschen sich ein reguläres Ticket kaufen, umso mehr können wir Menschen ohne Geld einladen. Zusammen mit der Kulturtafel Lübeck halten wir auch 2026 ein großes Kontingent für Menschen bereit, die sich Kultur sonst nicht leisten könnten. Es geht um die faire Umverteilung. Denn Teilhabe bleibt unser Versprechen. Und mit dem neuen, gestaffelten Preismodell geben wir allen Fans die Chance, ein Ticket zu einem fairen Preis zu bekommen:
Wer früh kauft, schafft Planungssicherheit und kann echtes Geld sparen.
Dazu haben wir das Ticketing in 4 Phasen aufgeteilt, ähnlich wie Frühbuchungsrabatte bei Reiseveranstaltenden. Damit bleibt die Chance, dass jede und jeder sich rechtzeitig ein günstiges Ticket sichern kann. Und weil Planungssicherheit keine Frage des Geldbeutels sein sollte, ist ab sofort eine Ticketversicherung inklusive:
Bis zu 8 Tage vor dem Festival kann jedes Ticket ohne versteckte Barrieren zu 100 % erstattet werden.
Das ist im Übrigen in Deutschland sehr selten, und wir sind auch ein wenig stolz darauf, diese Absicherung für uns und unsere Fans zusammen mit unseren Partner:innen entwickelt zu haben.
Zum ersten Mal müssen auch Eltern für ihre Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 11 Jahren ein kostenpflichtiges Ticket erwerben. Das ist neu, und wir haben viel darüber diskutiert. Wir glauben aber, euch eine wirklich faire Lösung zu präsentieren, denn wir haben die Preise so knapp wie irgend möglich gehalten: Ein Festival-Kinderticket, gültig für alle drei Tage, kostet 20,- €. Ein einzelnes Kinder-Tagesticket kostet 10,- €. Damit sind wir im bundesweiten Vergleich immer noch mit die günstigsten. Doch damit nicht genug. Nochmal kräftig Rabatt gibt’s im
Family-Bundle: Zwei Erwachsene zum Fixpreis und bis zu sechs Kinder und/oder Jugendliche mit echten 20 % Preisnachlass.
Alles inklusive des regionalen ÖPNV und der Ticketversicherung. Zusammen mit den kostenlosen Tickets für bedürftige Menschen revolutioniert SUPERKUNST somit die Ticketwelt in Deutschland und bleibt seinem Grundsatz treu: ein Festival, das den programmatischen Vergleich mit kommerziellen Festivals standhält und trotzdem sozial und fair bleibt. Alle Einzelheiten zu jedem Ticket findet ihr in unserem Shop.
Warum wir das alles tun?
Weil Kultur kein Luxusgut sein sollte und der freie Atem einer weltoffenen Gesellschaft ist.
Weil Gemeinschaft ein Recht ist, kein Privileg.
Weil Vielfalt nicht verhandelt wird und unsere größte Stärke ist.
Weil ein Festival mehr sein sollte als drei Tage Entertainment.
Das Superkunstfestival bleibt ein Leuchten, ein Gegenentwurf zu Macht, Geldverschwendung und Repressionen.
Ein Raum, in dem wir zeigen, wie schön die Welt sein kann, wenn wir sie gemeinsam tragen.
Hier feiern wir das Leben und das tiefe Wissen, dass kein Menschenrecht illegal ist.
Solange wir sichtbar sind, gibt es kein Morgen ohne uns.
In diesem Sinne: Nie wieder Faschismus!
Im Namen aller, die das Superkunstfestival möglich machen, wir freuen uns auf euch alle.
Herzlichst,
Euer „Roosty“ Michael Schmerschneider – Festivalleitung